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Franckes Welt - Modulangebote

Unterrichtstafel 

 

Alle Module sind in ihrer Kombination und in ihrem zeitlichen Umfang variabel.
Start-, Basis- und Aufbaumodule empfehlen wir zum Kennenlernen der Franckeschen Stiftungen und führen in 3 bis 4 Stunden in Franckes Welt ein.
Alle mit "Modul" bezeichneten Projektteile sind zusätzliche Angebote zwischen 1,5 bis 3 Stunden.

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Startmodul - Franckes Welt

Der Programmstart holt die Schülerinnen und Schüler in der Gegenwart ab und geleitet sie mit Hilfe des historischen Ambientes im Schulzimmer, des Filmes und der Schicksale von Waisenkindern in das beginnende 18. Jahrhundert. Die im Film erzählte fiktive Geschichte zweier Waisenkinder und die Identifikation mit einer authentischen Biografie sollen sie emotional auf ihren Tag in Franckes Welt einstimmen, Neugier und Entdeckerlust wecken. 

Basismodul - Erkundung des Stiftungsgeländes

August Hermann Francke und seine Nachfolger schufen in weniger als 50 Jahren  eine Schulstadt, mit pädagogischen, sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen sowie einer soliden Infrastruktur. Mit Hilfe von Gegenständen, die auf die verschiedenen Einrichtungen der Stiftungen verweisen, des Stiftungsmodells und der Erzählung fiktiver  Mitarbeiter Franckes verschaffen sich die Schüler und Schülerinnen  ein anschauliches Bild der Gebäude, ihrer Bewohner und ihres Lebens.

Aufbaumodul - Ein Fachwerkhaus bauen

Den Schülerinnen und Schülern eröffnet sich ein imposanter Blick auf das weltweit einmalige Ensemble sozialer Zweckarchitektur mit Schulbauten aus drei Jahrhunderten. Am Mägdeleinhaus entdecken sie die von den Zimmerleuten hinterlassenen Abbundzeichen und erschließen ihre Bedeutung. In Teamarbeit erproben sich die Besucher selbst bei der Errichtung eines Fachwerkhausmodells.

Aufbaumodul - Langes Haus vermessen

Das 1715 errichtete Lange Haus mit seinen 5 Etagen ist das größte Fachwerkhaus Europas.
Die Teams vermessen das Haus mit historischen Messstäben und ermitteln die Länge in Preußischen Fuß und in Metern.

Aufbaumodul - Kulissenbibliothek

Das 1728 in Steinbauweise fertiggestellte Bibliotheksgebäude bot Platz für die etwa 18.000 Bücher.
Mit Hilfe der Bibliotheksmodelle werden Vorschläge erarbeitet, um die Vielzahl der Bücherregeale in der Bibliothek sinnvoll anzuordnen. Die gefundenen Varianten werden mit der tatsächlichen Anordnung der Regale in der Historischen Kulissenbibliothek verglichen und erläutert. Dass es hier förmlich nach Wissen riecht, kann über die Sinne wahrgenommen werden.

Basismodul - Franckes Unterricht

Den Schülerinnen und Schülern stehen in Gruppen Stundentafeln mit den laut Francke wöchentlich zu erteilenden Unterrichtsstunden zur Verfügung. Daraus erstellen sie nach eigenen Kriterien einen sinnvollen und praktikablen Stundenplan. Im Vergleich mit dem Original erschließen sie wichtige Prinzipien der pietistischen Pädagogik. Im Anschluss daran erkundet die Gruppe die barocke Kunst- und Naturalienkammer, welche die einzig vollständig erhaltene Kuriositätenkammer Europas ist und deren über 3.000 erhaltene Objekte dem Realienunterricht dienten.

Aufbaumodul - Rekreationsunterricht

Im Stundenplan ist der Rekreationsunterricht verankert, welcher über handwerkliche Tätigkeiten der „Erholung“ der Zöglinge dienen sollte. Unter anderem wurden z.B. Glaslinsen geschliffen.
Die Schüler und Schülerinnen schleifen  ein Prisma. Wie bei Francke üblich, wird in dieser Zeit aus der Bibel vorgelesen und im Anschluss die typische Verbindung von Naturwissenschaft und Religion in Franckes Unterricht erschlossen.

Aufbaumodul - Gesteine bestimmen und im Mineralienschrank präsentieren

Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine scheinbar aus dem Jahre 1747 stammende Sammlung von Gesteinen mit dem Auftrag, diese in die Sammlung der Kunst- und Naturalienkammer einzuordnen. Dazu bestimmen sie die Gesteine, katalogisieren die Proben und ordnen sie nach selbst gewählten Kriterien in einer Sammlung an. Auf diese Weise erschließen sie,  wie die Sammlung der Kuriositätenkammer entstand und vollziehen das Anliegen eines jeden Museums nach, das im Bewahren, Sammeln und Präsentieren besteht.

Modul - Zu Tisch bei Francke

Etwa 3.000 Menschen lebten und arbeiteten um 1730 in Franckes Schulstadt und alle wollten versorgt sein. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die  Einrichtungen der Selbstversorgung, das Freitischwesen  und den Speiseplan. Eine damals typische Mahlzeit wird gemeinsam zubereitet und gegessen, wie bei Francke, unter Einhaltung strenger Tischsitten des Waisenhauses.

Modul - Botanik

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die botanischen Schätze  der Wunderkammer oder des Pflantz-Gartens und üben sich entweder in der Technik der Kaltnadelradierung oder stellen selbst eine Kräuterseife her.

Modul - Schwarz auf Weiß - Die Franckeschen Stiftungen als Ort des gedruckten Wortes

Bis zum 20. Jahrhundert verließen mehr als 10 Millionen Bibeln die Franckeschen Stiftungen und wurden weltweit verbreitet.
Wie zu Franckes Zeiten lernen die Schülerinnen und Schüler am Modell der Buchdruckpresse die einzelnen Schritte eines Druckvorgangs kennen und erstellen mit verschiedenen Drucktechniken ein eigenes Druckerzeugnis.

Modul - Bei Schreibmeister Rost - Die Franckeschen Stiftungen als Ort des geschriebenen Wortes

Bei einem Rundgang erfahren die Schülerinnen und Schüler etwas über das Archiv und die Historische Kulissenbibliothek und erhalten im Lesesaal einen Einblick in eine  historische Handschrift. Sie stellen selbst Tinte her, schöpfen Papier und erleben beim Schreibmeister unter Einbeziehung von Originalquellen Kalligrafieunterricht wie zu Franckes Zeiten.

Modul - Rallye – Die Franckeschen Stiftungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Für Kenner der Franckeschen Stiftungen und solche, die es werden wollen.
Kurzweilig werden mit Hilfe eines Geländeplanes die Franckeschen Stiftungen erkundet, um interessante Fakten über Gebäude, Baustile, Denkmäler sowie Persönlichkeiten  zu erhalten und um zum Schluss den gemeinsamen Treffpunkt zu finden.

Modul - Weihnachten in den Franckeschen Stiftungen

Wie wurde früher in August Hermann Franckes Waisenhaus Weihnachten gefeiert? Die historischen Weihnachtszettel sind Anregung für das Schreiben mit Tinte und Feder und die kreative Gestaltung eines eigenen Weihnachtszettels als individuelles, von Herzen kommendes und nicht materielles Weihnachtsgeschenk.

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