Seelsorge ist ein Herzstück kirchlicher Arbeit, so etwas wie ihre »Muttersprache«. Fort- und Weiterbildung für die Seelsorge möchte die Sprachfähigkeit in dieser »Muttersprache« fördern. Sie erweitert die Kompetenzen, Menschen zu verstehen, zu begleiten und in ihrer Lebendigkeit und in ihrer Hoffnung zu stärken.

Deshalb richtet sich das Angebot des Seelsorgeseminares der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) an alle, die haupt-, neben und ehrenamtlich Menschen seelsorglich begleiten. Dabei werden sowohl Kurzkurse mit besonderen inhaltlichen Schwerpunkten als auch Kurse im Rahmen der Klinischen Seelsorgeausbildung angeboten (DGfP/KSA).

Bisher arbeitete das Seelsorgeseminar der EKM an zwei Standorten. In der ehemaligen Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen war es seit 1973 in der Lafontainestraße in Halle beheimatet. In der ehemaligen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen nahm es 1991 seine Arbeit auf – seit 1998 schließlich im Sophienhaus in Weimar in der Diakoniestiftung Weimar-Lobenstein.

Seit Beginn des Jahres 2016 wird im neuen Seelsorgeseminar im Haus 51 der Franckeschen Stiftungen nun an traditionsreicher Stätte diese Arbeit gemeinsam weitergeführt.