Im Kinderhort August Hermann Francke werden zur Zeit etwa 200 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren von neun Erzieherinnen und einer Leiterin betreut und begleitet. Seit 2001 liegt der Hort in Trägerschaft der Stiftungen. Mit dem Umzug 2005 in das neue Kindertageszentrum der Franckeschen Stiftungen an der Voßstraße steht uns eine eigene Hortetage zur Verfügung, die sich funktional und flexibel an unseren abwechslungsreichen Alltag anpasst.

UNSER KONZEPT

Der Hort als freizeitpädagogische Einrichtung möchte Entspannung und Ausgleich zur Schule bieten. Durch offene Hortarbeit können altersübergreifend vielfältige Aktivitäten und Projekte wahrgenommen werden.
Die Kinder haben die Möglichkeit mitzugestalten und mitzubestimmen. Dabei nutzen sie die Angebote auf freiwilliger Basis.

Wichtige Eckpfeiler der Arbeit im Hort sind die Erziehung zur Gewaltfreiheit und die Entwicklung kommunikativer und sozialer Fähigkeiten beim Umgang mit Konflikten. Als besonderen Schwerpunkt sehen die Mitarbeiterinnen interkulturelle Aktivitäten und Angebote, die unter Einbeziehung der Eltern und Familien eine gelungene Integration und Mitgestaltung der Freizeitwelt der Kinder, aber auch Kontakte und aufeinander zugehen ermöglichen soll. Vielfalt ist eine Bereicherung, gemeinsames Aufwachsen, Spielen und Lernen eine Grundvoraussetzung für Toleranz und Akzeptanz; Vielfalt der Kinder bedeutet auch Vielfalt in der Arbeit mit den Kindern und Eltern. 2011 wurde die Arbeit des Kinderhorts mit dem Integrationspreis Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Seit September 2007 erhalten die 4. Klassen eine spezielle lebensweltorientierte Betreuung, die eine Förderung der Selbständigkeit und Identitätsbildung, eine Erweiterung des Freiraums der Kinder sowie die Gestaltung des Überganges von der Grundschule zur weiterführenden Schulform beinhaltet. Die Kinder gestalten ihre eigenen Freizeitaktivitäten und Angebote weitgehend selbst und probieren sich vielfältig aus.