Der Verein für hallische Stadtgeschichte hat sich seit seiner Gründung im Frühjahr 2001 zu einer zentralen Instanz für stadtgeschichtliche Forschungen entwickelt. Seinen Sitz hat der Verein in den Franckeschen Stiftungen. Er hat das Ziel, Forschungen anzuregen und zu begleiten sowie die wissenschaftlichen Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu dienen die jährlich stattfindenden Tage der Stadtgeschichte im November sowie Vortragsreihen und Themenabende: In diesen Veranstaltungsformaten werden unterschiedliche Zeitabschnitte und Themen der Geschichte Halles auch überregional vergleichend in den Blick genommen. Daneben haben seit 2006 die Freiluftvorträge, die sich großer Beliebtheit in der Stadt erfreuen, einen festen Platz im Jahreskalender: Der Verein geht an mehreren Abenden während der warmen Jahreshälfte mit seinen »roten Stadtgeschichtsstühlen« direkt an Orte historischen Geschehens.
Mit diesem Profil vernetzt der Verein die Universität, die Stiftungen, das Stadtarchiv, Museen in der Stadt, Studierende und die geschichtsinteressierten Bürger Halles – damit zeigt sich die Grundidee des Vereins, sich als Plattform zu verstehen, auf der Themen epochenübergreifend diskutiert sowie Projekte und Ideen über Fächergrenzen und Institutionen hinweg vernetzt werden.