Bereits vor 300 Jahren legte August Hermann Francke den ersten Schulgarten in Deutschland an. Er war fester Bestandteil des Realienunterrichts, dessen Konzept auf Praxisnähe und Anschaulichkeit basierte. Diese Tradition nimmt der terrassierte Pflanzgarten auf dem Gelände des ehemaligen Küchengartens der Franckeschen Stiftungen wieder auf und setzt das von Francke erfolgreich angewandte Konzept des naturkundlichen Unterrichts durch praktische Anschauung fort.

Vom Land Sachsen-Anhalt und dem Freundeskreis der Franckeschen Stiftungen e.V. wird das Projekt "Umweltbildung im Lehrgarten der Franckeschen Stiftungen zu Halle (Saale)" gefördert. Der Pflanzgarten ist im Rahmen des Projektes Ausgangspunkt für umweltpädagogische Angebote auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen. Die Nutzung der Gewächshausanlage erfolgt gemeinsam mit dem Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.